Wieder einmal muss ich mich entschuldigen.... natürlich sind noch nicht alle Fotos bei mir, außerdem habe ich noch nicht von allen eine Rückmeldung und 120 Vichtel waren dieses Jahr wirklich schon mehr als Hardcore-Vichteling!
Leider ging bei mir in der Familie wahlweise Keuchhusten und Lungenentzündung um und auch sonst hat das Universum sich so manches einfallen lassen, mich aus der Veihnachtsstimmung rauszureißen und mich etwas lahmzulegen....
Ich hab mich jetzt einfach mal entscheiden, einfach nach und nach die Bilder zu zeigen, die ich habe, unkommentiert und vielleicht durcheinander oder auch mal doppelt, - einfach, um zu zeigen, wie die vegane Liebe auch in diesem Jahr durch Deutschland (und Österreich)geisterte, mit Keksduft und Veihnachtssfreude beglückte.
Von 3 Vichteln habe ich erfahren, dass sie Pech hatten, - bei zweien waren nicht vegane Geschenke im Paket, bei der anderen hat der Postbote keine Benachrichtigung hinterlassen und so wurde das Paket nun wieder an den Absender zurückgesandt....
Mein diesjähriger Vichtelorden geht an André, der sich auch von unfähigen Postboten nicht davon abbringen ließ, seinem Vichtelkind dann eben NOCH EINMAL und dann auch noch per Express zuzusenden.
Das ist Vichtelgeist at its best!
Aber jetzt gehts los!
Allen Vichteln und dem Rest der Welt ein gesegnetes Gesz und uns allen viel Freude und fröhliches Beisammensein, um unsere Batterien wieder aufzuladen für ein 2012, in dem wir dem Ziel näher kommen, noch mehr Menschen mit der veganen Idee zu begeistern und damit "anzustecken", die Welt zu einem besseren und gerechteren Ort zu machen.
Für alle.
to be continued....
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Samstag, 12. November 2011
Annettes Uroma Kekse aka Arme Leute Gebäck
Dieses Rezept hat
eine sehr liebe FB-Bekannte mir zur Verfügung gestellt, dass ich es mit den
Lesern meines Blogs teilen kann. Annettes Uroma hat diese Kekse immer „die
Margarine-Kekse“ oder auch „das arme Leute Gebäck“ genannt, denn Leute mit Geld
buken ihre Plätzchen natürlich mit Butter.
Dass Margarine
geschmacklich kein Abbruch sein muss, wissen wir spätestens seitdem Alsan den
Weg auf unseren Tisch gefunden hat. Dass dieses alte Familienrezept von Grund
auf vegan daher kommt, macht es zu einer friedlichen (und dabei sehr köstlichen
und variablen) Gabe für den bunten Teller beim Fest der Liebe.
Vielen Dank, liebe
Annette, dass du dieses Rezept und deine Erinnerung an deine Uroma mit uns
teilst! Ich hoffe, dir gefällt, was ich aus dem Rezept noch gemacht habe :^)
Annettes Uroma
Kekse
aka
Arme Leute Gebäck
300 g Mehl
100 g Puderzucker
200 g Margarine (ich empfehle Alsan)
1 – 2 Päckchen Vanillinzucker
Auf Wunsch feingeriebene Zitronenschale (1 TL) oder
Backaromen (Annette verwendet beides nicht, dafür dann eben das 2. Päckchen
Vanillinzucker)
Den Teig gut per Hand oder Handrührgerät vermengen. (Ich
lasse ihn dann luftdicht verpackt gerne noch eine Stunde im Kühlschrank
durchziehen)
Backofen vorheizen.
Ausrollen und Formen ausstechen oder eine Rolle formen
und mit dem Messer einfach ½ cm dicke Scheiben abschneiden.
Backblech mit Backpapier auslegen. Plätzchen so auflegen,
dass etwas Platz zwischen ihnen ist.
Bei 210°C (180°C Umluft) ca. 10 Minuten backen.
Da jeder Backofen anders ist, behalte die ersten Bleche
im Auge, damit sie nicht zu dunkel werden.
Plätzchen auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
Wahlweise noch mit Zuckerguss oder geschmolzener
Schokolade verzieren.
Ganz nach deinen Vorlieben.
Schmeckt super lecker!
Variante 1:
Fensterkekse:
250 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
100 g Puderzucker
200 g Margarine (ich empfehle Alsan)
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Glas Gelee nach Wahl (Aprikose und rote Johannisbeere
mögen wir hier gerne)
Puderzucker zum Überstäuben
Mehl und gemahlene Mandeln gut vermischen. Den Teig gut
per Hand oder Handrührgerät vermengen. (Ich lasse ihn dann luftdicht verpackt
gerne noch eine Stunde im Kühlschrank durchziehen)
Backofen vorheizen.
Ausrollen und Formen ausstechen, dabei in die Hälfte der
Kekse mittig mit einem kleinen Ausstecher (es geht zB auch ein Apfelausstecher)
ein kleines „Fenster“ ausstechen.
Backblech mit Backpapier auslegen. Plätzchen so auflegen,
dass etwas Platz zwischen ihnen ist.
Bei 210°C (180°C Umluft) ca. 8-10 Minuten backen.
Da jeder Backofen anders ist, behalte die ersten Bleche
im Auge, damit sie schön hell bleiben.
Plätzchen auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
Das Gelee in einem kleinen Topf erwärmen und glattrühren.
Plätzchen ohne Fenster so umdrehen, dass die Seite, mit
der sie auf dem Backblech lagen, oben ist.
Etwas Gelee auf sie geben und jeweils ein Plätzchen mit
Fenster auflegen und vorsichtig andrücken.
Wenn alle Plätzchen verarbeitet sind, den Puderzucker
durch ein feines Sieb (Stielsieb mit Hilfe eines Esslöffels ist eine gute
Variante)über die Plätzchen stäuben.
Variante 2:
Schwarz-Weiß Gebäck
Weißer Teig:
300 g Mehl
100 g Puderzucker
200 g Margarine (ich empfehle Alsan)
1 – 2 Päckchen Vanillinzucker
Dunkler Teig:
50 g Backkakao
½ TL löslicher Kaffee
Im Mörser oder Küchenmaschine fein stäuben. Mit
3 EL Zartbitterschokostreusel
250 g Mehl vermengen
100 g Puderzucker
200 g Margarine (ich empfehle Alsan)
Jeden Teig einzeln gut per Hand oder Handrührgerät
vermengen (für den dunklen Teig Mehl, Schokoladenstreusel und Kakaomischung
vorher gut vermischen).
Backofen vorheizen.
Einen Teil des weißen Teiges zu einer Platte ausrollen,
die Kanten begradigen und diese Teigabschnitte beiseite legen. Aus einem Teil
des dunklen Teiges eine Rolle formen.
Diese Rolle in den weißen Teig fest einschlagen, mit
leichtem Druck durch rollen der Rolle die beiden Teigschichten miteinander
verbinden und Überstände und Enden der
Rolle abschneiden und beiseite legen.
So den Rest des Teiges verarbeiten (dabei kann man die
Farben natürlich auch variieren, also mal dunkel außen und hell innen).
Nun die beiseite gelegten Reste miteinander zu einem
marmorierten Teig vermengen und eine (oder 2, je nach gewünschter Größe der
Plätzchen und Restemenge) Rolle daraus formen und die Teigrollen 1 Stunde
kaltstellen.
Dann mit dem Messer einfach ½ cm dicke Scheiben
abschneiden.
Backblech mit Backpapier auslegen. Plätzchen so auflegen,
dass etwas Platz zwischen ihnen ist.
Bei 210°C (180°C Umluft) ca. 8-10 Minuten backen.
Da jeder Backofen anders ist, behalte die ersten Bleche
im Auge, damit sie nicht zu dunkel werden.
Plätzchen auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
Natürlich kann
dieses Rezept auch halbiert werden. Ich brauche aber immer viele Kekse, weil
ich die einzige Bäckerin in meiner Familie bin. Es bleibt aber auch IMMER die
Möglichkeit, das ganze Rezept herzustellen und dann die Teigmasse zu halbieren,
- eine Hälfte abzubacken und die andere, zB schon in Rollen geformt, das macht
das ganze zum Convenienceprodukt ;^))),
einzeln und gut verpackt einzufrieren
für einen späteren Zeitpunkt. Plätzchen schmecken doch immer ;^))
Variante 3:
Nugatherzen:
500 g Mehl
200 g gemahlene geröstete Haselnüsse (kaufe bei kaufland gehackte und mahle sie Zuhause in der Kaffeemühle)
200 g Puderzucker
400 g Margarine (ich empfehle Alsan)
2 Päckchen Vanillinzucker
1 RUF Nugat
100 g Zartbitterschokolade
100 g Zartbitterschokolade
Mehl und gemahlene Nüsse gut vermischen. Den Teig gut per Hand oder Handrührgerät vermengen. (Ich lasse ihn dann luftdicht verpackt gerne noch eine Stunde im Kühlschrank durchziehen)
Backofen vorheizen.
Ausrollen und Herzen ausstechen
Backblech mit Backpapier auslegen. Plätzchen so auflegen, dass etwas Platz zwischen ihnen ist.
Bei 210°C (180°C Umluft) ca. 8-10 Minuten backen.
Da jeder Backofen anders ist, behalte die ersten Bleche im Auge, damit sie schön hell bleiben.
Plätzchen auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
Das Nugat in einem kleinen Topf erwärmen und glattrühren.
Eine Hälfte der Plätzchen so umdrehen, dass die Seite, mit der sie auf dem Backblech lagen, oben ist.
Etwas Nugat auf dieser Hälfte der Kekse verstreichen und jeweils ein anderes Herz auflegen und vorsichtig andrücken.
Die gefüllten Herzen nah aneinander auf Backpapier legen.
Die gefüllten Herzen nah aneinander auf Backpapier legen.
Wenn alle Plätzchen verarbeitet sind, die Schokolade in dem Nugattopf schmelzen und flüssig mit einem Löffelchen in dünnen "wilden" Strichen über die Plätzchen träufeln, bis dir das "Design" gefällt.
Aushärten lassen, dann zwischen Lagen von Backpapier in Keksdosen lagern.
Aushärten lassen, dann zwischen Lagen von Backpapier in Keksdosen lagern.
Montag, 7. November 2011
Bald gibt's wieder was zum Freuen :^)))
Jetzt, wo das Vichteln in Gang ist, kann ja mal langsam wieder alles normal laufen.
NORMAL???? Bei mir????
Wer mich kennt, weiß, dass das nix wird *grins*
Deshalb starten wir mal ganz normal unnormal und ich poste Folgendes:
Iiiiich weiß da was, dass ich was haaaaaaaaaaaabe, was ich mit einem Glücklichen teilen will.
Gaaaaanz bald !!!!
So, stay tuned ;^))))
NORMAL???? Bei mir????
Wer mich kennt, weiß, dass das nix wird *grins*
Deshalb starten wir mal ganz normal unnormal und ich poste Folgendes:
Iiiiich weiß da was, dass ich was haaaaaaaaaaaabe, was ich mit einem Glücklichen teilen will.
Gaaaaanz bald !!!!
So, stay tuned ;^))))
Sonntag, 6. November 2011
Linsensuppe à la Oma Wilma
Linsensuppe
à la Oma Wilma
ich weiß, sieht nicht so aus, - schmeckt aber!
5 c Wasser
1 1/2 c gehacktes Suppengemüse (Sellerie, Möhren und Lauch zu gleichen Teilen)
3 Lorbeerblätter
Gib alles in einen großen Topf, aufkochen
lassen, dann die Hitze reduzieren und für 20 Minuten köcheln lassen.
Dann füge hinzu:
1,5 Pfd. Kartoffeln, geschält und gewürfelt (Fingerkuppengröße)
3 c Gemüsebrühe
1/2 - 1 t schwarzer Pfeffer, grob gemahlen
Salz nach Geschmack (ich hatte so ca. 1 t, weil die Kartoffeln alles aufgesogen haben)
3 c Gemüsebrühe
1/2 - 1 t schwarzer Pfeffer, grob gemahlen
Salz nach Geschmack (ich hatte so ca. 1 t, weil die Kartoffeln alles aufgesogen haben)
1/2 - 1 t Liquid Smoke
Aufkochen, dann Temperatur runterschalten. Alles für 20 bis 25 Minuten köcheln lassen (bis die Kartoffeln gar sind und die Linsen sich leicht zerdrücken lassen),dabei häufig gut durchrühren, die Suppe neigt zum Anbrennen...
Aufkochen, dann Temperatur runterschalten. Alles für 20 bis 25 Minuten köcheln lassen (bis die Kartoffeln gar sind und die Linsen sich leicht zerdrücken lassen),dabei häufig gut durchrühren, die Suppe neigt zum Anbrennen...
In einer Pfanne schwitze an:
1 Zwiebel, feingehackt in
1 T Öl
bis die Zwiebel golden ist.
1 T Öl
bis die Zwiebel golden ist.
Zur Suppe zufügen..
Bräune in der gleichen Pfanne
4 Mettenden 1.0, in dicken Scheiben in
1 T Öl
1 T Öl
Jetzt die Lorbeerblätter aus der Suppe
fischen und die angebräunten Wurstscheiben und das Öl zufügen
Vorsichtig umrühren und servieren.
Typisch Oma-style wäre mit einer Flasche
Maggi auf dem Tisch und einer Scheibe Sauerteigbrot dazu.
Mettwürstchen 1.0 (omnigetestet)
1 c trockenes Sojahack (TVP), fein! (sollte dein Sojahack gröber sein, dann kannst du es nach dem Quellen und Ausdrücken in der Küchenmaschine feiner hacken)
2 c Gemüsebrühe, heiß
1 t Knofipulver
1 t Rotisseur Senf (körnig)
2 t geräuchertes Paprikapulver (mild)
1 t schwarzer Pfeffer, grob gemahlen
1 t Knofipulver
1 t Rotisseur Senf (körnig)
2 t geräuchertes Paprikapulver (mild)
1 t schwarzer Pfeffer, grob gemahlen
1/4 t Zitronensäure (türk. Laden)
--------
Das Sojahack 10 Minuten in der gewürzten, heißen Gemüsebrühe
einweichen, dann abgießen und ausdrücken, dabei aber DIE FLÜSSIGKEIT AUFFANGEN
!!!
Die aufgefangene Flüssigkeit auffüllen
auf:
2 1/4 c
Dazu hinzufügen:
2 T Rapsöl
1 T Sojasauce
1 t Liquid Smoke
1 t Rotisseur Senf
Diese Mischung MUSS kalt sein, bevor du dich an den Rest des Rezeptes begeben kannst!
2 T Rapsöl
1 T Sojasauce
1 t Liquid Smoke
1 t Rotisseur Senf
Diese Mischung MUSS kalt sein, bevor du dich an den Rest des Rezeptes begeben kannst!
Mische in einer trockenen größeren
Schüssel::
1/2 c Hefeflocken
1t Knofipulver
4 t Brühepulver
2 t schwarzer Pfeffer, grob gemahlen
2 t Zwiebelgranulat
1 t Salz
1/4 t Muskat, gemahlen
1/4 t Zitronensäure (türk. Laden)
1 - 2 T Senfkörner
1 1/2 T Paprika, geräuchert (mild)
Menge die trockenen Zutaten gründlich
durch, um „Gewürzklumpen“ in der fertigen Vurst zu vermeiden.
Gib das abgetropfte TVP zur Flüssigkeit.
Wiederhole dies, bis aller Teig verbraucht
ist.
Gib alle Vürstchen in dein Dampfgerät und
dämpfe sie für 20 Minuten.
.
Die Vurst ist sehr weich, wenn sie aus dem
Dämpfer kommt, - sie ist am besten nach einer Übernachtung im Kühlschrank zu
verwenden.
Lassen sich super einfrieren, deswegen lohnt sich die große Menge wirklich.
Lassen sich super einfrieren, deswegen lohnt sich die große Menge wirklich.
-------
Mettenden 2.0
Mettenden 2.0 (so ca. 17 Würstchen)
Ich hatte ja schon ein Mettwurst-Rezept ausgetüftelt, mit dem ich „eigentlich“ zufrieden war.
Aber da ich mir in den Kopf gesetzt hatte, dass die Mettenden im Eintopf mitköcheln sollten, musste etwas „Festeres“ her.
Hatte noch Bulgur vom letzten Kisir übrig und dachte mir, ... – warum nicht?
Und es hat funktioniert.
Die Mettenden schmecken, wenn auch etwas fester, als wenn sie noch einmal nach dem Dämpfen geköchelt würden, auch so sehr gut.
Sagen J und J.
Also, Beschwerden an meine Söhne ;)
In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten gründlich mit einer Gabel vermengen:
2 ¼ c Gluten
½ c Bulgur (Cigköftelik)
½ c Hefeflocken
2 t Knoblauchpulver
4 t Brühepulver
3 t schwarzer Pfeffer, grob gemahlen (oder 1-2 t fein gemahlener)
2 t Zwiebeln, granuliert
1 t Salz
¼ t Muskatnuss, gemahlen
½ t Zitronensäure
2 T Senfsamen
3 ½ T geräuchter Paprika, mild
in einer anderen Schüssel die nassen Zutaten mischen:
2 ¼ c Wasser, KALT !!! (evtl. noch 1 – 2 t Brühepulver extra an die Trockenmasse geben)
2 t Senf (gerne Rotisseur, körnig)
2 T Rapsöl
1 T Sojasauce
1 t Liquid Smoke
Den Dämpfer vorbereiten.
Die trockenen Zutaten gründlich durchmischen, damit sich keine Gewürznester verstecken.
Die nassen Zutaten in die Trockenmasse geben, mit einer Gabel locker vermengen. Der Mix soll nur eben durchfeuchtet sein und es sollten sich keine Glutennester verstecken.
Nun benutze ein ¼ Maß und löffle so etwas „Teig“ auf ein Stück Alu-Folie.
Forme den Teig locker in eine Wurst ähnliche Form und rolle ihn dann stramm mit der Alu-Folie in ein Würstchen. Die Enden wie bei einem Bonbon FEST verdrehen.
Dies wiederholen, bis aller Teig aufgebraucht ist-
Dann die Alu-Bonbons in deinen Dämpfer werfen und für 20 Minuten dampfen (länger schadet nicht, - ich lass sie immer noch etwas auf dem ausgeschalteten Herd im Topf stehen),
Feddisch.
Schmeckt auch gut in Scheiben auf würzigen Pfannekuchen....
Grünkohl nach Art meiner Mama
Grünkohl nach Art meiner Mama
Nja, meine Mama hat nie wirklich kochen „gelernt“, mag keine Zwiebeln, und Gemüse gab es, wenn, aus der Dose, dem Glas und an besonderen Tagen auch aus der Tiefkühltheke.
Eine Sache, die sie aber wirklich immer gut hinbekam, war Grünkohl.
Ich habe mich hier soweit möglich, an ihre Art der Zubereitung gehalten, - das Rezept ergibt ein relativ salziges Eintopfgericht, was daran liegt, dass immer Tonnen von Pökelgut von Anfang an mitgekocht wurden. Traditionell wurde wegen Mamas Zwiebelaversion, zum Schluss eine dicke Zwiebel in Ringe geschnitten, in ausgelassenem Speck gedünstet und das reine Speckfett wurde dann untergemengt.
Nicht nur, dass ich Zwiebeln liebe und sie deshalb von Anfang an mitkoche, ist bei dieser veganen Variante anders, - natürlich gibt es bei mir nur köstlich gerösteten Räuchertofu, - allerdings ist der ein wenig getuned ;)(oder man nimmt 1 P. wie Landjäger von Heirler!)
Zutaten: (für 4 Grünkohl-Esser)
1 T Rapsöl
1 kg TK Grünkohl (so geht man neben der Bequemlichkeit auch auf Nummer Sicher, das der Grünkohl seinen Frost bekommen hat, - clever, was?)
1 c gehackte, gelbe Zwiebeln (so 1-2, je nach Größe)
2-3 Lorbeerblätter (ich hatte so Zwerge, da waren’s 3)
3 c Gemüsebrühe
¼ t schwarzer Pfeffer
1 t Liquid Smoke
1 ½ - 2 ½ t Salz (hängt von der Salzigkeit der Brühe ab, - außerdem saugen die Kartoffeln sehr viel auf)
Wer kein Liquid Smoke besitzt, ersetzt dieses UND das Salz durch Rauchsalz, nimmt also erst einmal 1 ½ t Rauchsalz und entscheidet dann, ob er den Rest durch gewöhnliches Salz abdeckt oder doch durch Rauchsalz!
In einem großen Kochtopf das Öl erhitzen und die Zwiebeln anschwitzen.
Grünkohl, Brühe und Gewürze hinzufügen. Wieder aufkochen lassen und auf mittlere Hitze hinunterschalten.
Deckel auf den Topf und weiter geht’s:
4 Pfd. Kartoffeln schälen und würfeln (Fingerkuppen-Größe)
nach ca. 30 Minuten zufügen. Temperatur hochschalten, bis alles wieder kocht, dann wieder auf mittlere Temperatur runterschalten auf mittlere Temperatur. Deckel drauf!
Nach weiteren 15 Minuten
3 – 4 vegane Mettenden (Rezept folgt)
hinzufügen.
Nach weiteren 15 Minuten schauen, ob die Kartoffeln weich sind. Evtl. 5 Minuten länger kochen.
Dann die Mettenden und die Lorbeerblätter entfernen.
Lorbeerblätter wegwerfen, Mettenden in Scheiben schneiden.
Das Grünkohl-Kartoffel-Gemisch nachlässig mit dem Kartoffelstampfer bearbeiten.
Die Konsistenz sollte etwas sämiger werden, Kartoffelbrocken sind aber um der Authentizität willen gewollt ;)
Jetzt:
1 T Rapsöl
200 g Räuchertofu, gewürfelt
1 t Brühepulver
ein paar Prisen Salz
ein paar Spritzer Liquid Smoke (oder beides wieder durch etwas Rauchsalz ersetzen)
2 Prisen schwarzer Pfeffer
In einer Pfanne das Öl erhitzen, den Räuchertofu golden braten, mit Brühepulver und Gewürzen überstäuben, etwas weiter rösten, dann unter den Eintopf mischen, die Mettenden-Scheiben wieder hinzufügen. Vorsichtig vermengen und servieren.
Evtl. Senf dazu reichen, - aber meinem Männe war es würzig genug J
Übrigens schmeckt Grünkohl aufgewärmt am nächsten Tag (dann heißt er Braunkohl) nochmal so gut J
Mettenden 2.0 (so ca. 17 Würstchen)
Ich hatte ja schon ein Mettwurst-Rezept ausgetüftelt, mit dem ich „eigentlich“ zufrieden war.
Aber da ich mir in den Kopf gesetzt hatte, dass die Mettenden im Eintopf mitköcheln sollten, musste etwas „Festeres“ her.
Hatte noch Bulgur vom letzten Kisir übrig und dachte mir, ... – warum nicht?
Und es hat funktioniert.
Die Mettenden schmecken, wenn auch etwas fester, als wenn sie noch einmal nach dem Dämpfen geköchelt würden, auch so sehr gut.
Sagen J und J.
Also, Beschwerden an meine Söhne ;)
In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten gründlich mit einer Gabel vermengen:
2 ¼ c Gluten
½ c Bulgur (Cigköftelik)
½ c Hefeflocken
2 t Knoblauchpulver
4 t Brühepulver
3 t schwarzer Pfeffer, grob gemahlen (oder 1-2 t fein gemahlener)
2 t Zwiebeln, granuliert
1 t Salz
¼ t Muskatnuss, gemahlen
½ t Zitronensäure
2 T Senfsamen
3 ½ T geräuchter Paprika, mild
in einer anderen Schüssel die nassen Zutaten mischen:
2 ¼ c Wasser, KALT !!! (evtl. noch 1 – 2 t Brühepulver extra an die Trockenmasse geben)
2 t Senf (gerne Rotisseur, körnig)
2 T Rapsöl
1 T Sojasauce
1 t Liquid Smoke
Den Dämpfer vorbereiten.
Die trockenen Zutaten gründlich durchmischen, damit sich keine Gewürznester verstecken.
Die nassen Zutaten in die Trockenmasse geben, mit einer Gabel locker vermengen. Der Mix soll nur eben durchfeuchtet sein und es sollten sich keine Glutennester verstecken.
Nun benutze einen ¼ - Cup-Messbecher und löffle so etwas „Teig“ auf ein Stück Alu-Folie.
Forme den Teig locker in eine Wurst ähnliche Form und rolle ihn dann stramm mit der Alu-Folie in ein Würstchen. Die Enden wie bei einem Bonbon FEST verdrehen.
Dies wiederholen, bis aller Teig aufgebraucht ist-
Dann die Alu-Bonbons in deinen Dämpfer werfen und für 20 Minuten dampfen (länger schadet nicht, - ich lass sie immer noch etwas auf dem ausgeschalteten Herd im Topf stehen),
Feddisch.
Schmeckt auch gut in Scheiben auf würzigen Pfannekuchen....
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